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i-doit Benutzerhandbuch 0.9.x:

Hauptseite | Vorwort | Über dieses Handbuch | Release Notes | Nützliche Links | Installation | Systemkonfiguration | Grundlagen | Empfehlungen zum Vorgehen | Das CMDB-Modul | Allgemeine Kategorien | Spezifische Kategorien | Browser | Objekttypen | Verbindungen | Dateien | Lizenzen | Workflows | my-doit | Kontakte | Einstellungen | Nagios Integration | Report Manager | OCS Inventory NG

Contents

Mandanten

Die Mandantenfähigkeit war ein früh gefordertes Feature von i-doit. Diese ist auf eine recht einfache Weise implementiert, indem für jeden neuen Mandanten auch eine neue Datenbank erzeugt wird. Eine zusätzliche Datenbank für Systemeinstellungen sorgt für ein übergreifendes Rechtekonzept. Aktuell gibt es noch keine Möglichkeit, Mandanten über die Oberfläche von i-doit anzulegen. Eine entsprechende (englische) Anleitung findet sich hier.

Beispiel der Mandantenauswahl

Module

Das Basissystem von i-doit stellt mit seinen Templates und Schnittstellen ein Framework dar, dass wie ein Container weitere Objekte aufnehmen kann. So ist auch die CMDB, also die Dokumentation von IT und damit der inhaltliche Kern von i-doit, nicht mehr als ein solches Objekt; ein Modul. Module enthalten also Funktionen, die auf dem Basissystem aufsetzen, sich in dieses integrieren und die dort bereitgestellten Funktionen nutzen. Das erlaubt eine schnellere Entwicklung von neuen Modulen und ermöglicht die definierte Interaktion mit anderen Modulen und deren Daten.

Dabei können Module die Funktionalität von i-doit auf unterschiedliche Weise erweitern. Seien es neue Menüeinträge in der Hauptnavigation, neue Kategorien (s.u.) oder neue Funktionen im my-doit-Bereich.

Kommen wir aber zurück auf die CMDB als das zentrale Modul in i-doit. Ein Großteil dieses Handbuchs beschäftigt sich letztlich mit den Einstellungen innerhalb des CMDB-Moduls. So gehören auch die im Folgenden aufgeführten Abschnitte Objekttypen, Kategorien und Feldttypen inhaltlich zur CMDB, wogegen die Abschnitte Rechte, Sprachen und Oberfläche dem eigentlichen Kern von i-doit zuzuordnen sind.

Objekttypen

Ansicht der Objektypen

Ein Objekttyp innerhalb der CMDB repräsentiert eine Gattung von Objekten mit gleichen Eigenschaften. Formulieren wir es etwas konkreter: In i-doit werden eine Reihe vordefinierter Objekttypen mitgeliefert, die die gängigsten IT-Komponenten (Server, Router, Software, etc.) und weitere periphere Informationen (Vertragsdaten, Lizenzen, Netze, etc.) abbilden. Ein einzelner Objekttyp setzt sich dabei aus Kategorien zusammen, die diesem zugeordnet sind. Diese Zuordnung kann angepasst oder auch um neue Objekttypen erweitert werden.

Darüber hinaus können Objekttypen als so genannte Containerobjekte definiert werden. Das ist z.B. bei den mitgelieferten Objekttypen "Gebäude", "Raum" und "Schrank" der Fall. Somit kann ein Server in einem Schrank stehen, der wiederum einem Raum und dieser einem Gebäude zugeordnet ist. In der Lokationsansicht von i-doit werden diese Zuordnungen dann auch visuell umgesetzt. Beschäftigen wir uns jetzt aber mit den Kategorien, die letztlich die Ausprägung der Objekttypen bestimmen.

Kategorien

Ansicht der Kategorien

Im Gegensatz zu den Objekttypen sind die "Kategorien" vom Nutzer nicht veränder- oder erweiterbar. Sie bilden das Rückgrat der Objekttypen und stellen entsprechende Masken, Funktionen und/oder Datenwerte bereit. Dabei wird zwischen Allgemeinen Kategorien und Spezifischen Kategorien unterschieden. Allgemeine Kategorien können jedem Objekttyp zugeordnet werden. Spezifische Kategorien sind einem einzelnen Objekttyp zugeordnet. Letztere finden in der Regel dort Anwendung, wo die durch die Allgemeinen Kategorien bereitgestellten Funktionen/Daten nicht ausreichen, um das Objekt genau genug zu beschreiben.

So besitzt beispielsweise der Objekttyp "Schrank" eine Spezifische Kategorie gleichen Namens. Diese stellt dann Felder für die Maße des Schrankes bereit. Die meisten Informationen werden aber in den Allgemeinen Kategorien gepflegt. Hier gibt es dann Kategorien wie Standort, Modell, Handbuch, Netzwerk, CPU, etc.). Darüber hinaus existieren Pflichtkategorien für jeden Objekttyp. Dabei handelt es sich um die Kategorien "Allgemein", "Logbuch" und die Übersichtsseite.

Feldtypen

Es gibt folgende Arten von Feldern innerhalb der Masken:

Textfelder

Textfelder erlauben die Eingabe von beliebigen Werten, es sind alle Sonderzeichen erlaubt.

Datumsfeld

Datumsfelder erlauben die Auswahl oder Eingabe eines Datums. Format ist hierbei: YYYY-MM-TT

Beispiel eines Datumsfeldes samt Browser

Verknüpfungsfelder

Verknüpfungsfelder erlauben die Verknüpfung eines Objektes mit einem anderen. Verknüpfungsfelder treten immer in Kombination mit Browsern auf und werden durch diese automatisch gefüllt.

Beispiel eines Verknüpfungsfeldes samt Browser

Dialogfelder

Dialogfelder erlauben die Auswahl eines Elementes aus einer vorgegebenen Liste. Dies erlaubt z.B. die Auswahl zwischen KB, MB und GB.

Beispiel eines Dialogfeldes


DialogPlus-Felder

DialogPlus-Felder erlauben die Auswahl eines Elementes aus einer vom Benutzer selbst editierbaren Liste. So können z.B. verschiedene Hersteller "vorgespeichert" werden.

Beispiel eines DialogPlus-Feldes


Rechte

Mandantengranulare Rechte

i-doit kennt in der aktuellen Version vor 1.0 nur eine globale Rechteebene. Dazu werden fünf Rollen unterschieden, die in unterschiedlicher Abstufung auf die Daten zugreifen können. Das reicht vom einfachen Lesen (Reader) über die Bearbeitung bestehender Einträge (Editor) oder auch Erzeugung Neuer (Author). Dann gibt es einen mit Archivierungsrechten (Archivar) und natürlich den obligatorischen Admin-Account.

Objektgranulare Rechte

In den Folgeversionen ab 1.0 wird ein abgestuftes Rechtekonzept Einzug halten. Dann können Rechte auf Objekttypebene und/oder Kategorieebene realisiert werden.

Sprachen

Das Programm ist auf Mehrsprachigkeit angelegt.

Eine deutsche und eine englische Sprachfassung sind bereits vollständig vorhanden, weitere Sprachen können über den eingebauten Sprachkonstanteneditor hinzugefügt werden. Jeglicher Text innerhalb von i-doit ist in Form von Sprachkonstanten realisiert worden (kleine Ausnahmen bestätigen die Regel). Diesen können in einer Übersetzungstabelle landessprachliche Begriffe zugeordnet werden.

Oberfläche

Oberflaeche

Die Oberfläche von i-doit ist in drei Bereiche geteilt.

  • Im oberen Teil des Bildschirms befindet sich die "Breadcrumb"-Navigation, in der der aktuelle Kontext angezeigt wird und gewechselt werden kann.
  • Darunter befindet sich die Hauptnavigation, welche die Auswahl der Grundlegenden Bereiche "my-doit", "Software", "Infrastruktur", "Andere", "Workflows", "Kontakte" und "Module" erlaubt.
  • Auf der linken Seite des Bildschirms befindet sich der Treebrowser, der immer abhängig vom aktuellen Kontext Objekttypen oder Kategorien eines Objektes anzeigt. Der Treebrowser kann zwischen einer Objekt-sortierten und einer Lokations-sortierten umgeschaltet werden. Bei Bedarf kann er auch durch Klicken auf den kleinen Pfeil in der Mitte komplett weggeschaltet werden.

Hauptbereich

Im rechten Bereich des Bildschirmes befindet sich der Hauptbereich. Im oberen Teil wird zunächst eine Leiste mit den zuletzt geschehenen Aktionen angezeigt. Darunter befindet sich eine Navigationsleiste, die jeweils abhängig vom aktuellen Kontext das Arbeiten mit einer Objektliste oder den Details eines einzelnen Objektes erlaubt. Im restlichen Teil des Hauptbereiches befindet sich entweder eine Objektliste oder die Detailansicht eines einzelnen Objektes.

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